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DA Direkt-Studie zeigt Risiken beim Motorradfahren

Pressemitteilung   •   Apr 25, 2016 10:05 CEST

29 Prozent der Teilnehmenden nannten das Smartphone dabei als Risikoquelle. Noch stärker als das Mobiltelefon schätzen die Teilnehmer jedoch die Fehler anderer ein.

Oberursel, 25. April 2016 – Das Nutzen eines Smartphones im Verkehr stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Das bestätigt nun eine aktuelle, repräsentative Studie des Kfz-Direktversicherers DA Direkt, die Motorradfahrer nach Risiken beim Fahren fragte. 29 Prozent der Teilnehmenden nannten das Smartphone dabei als Risikoquelle. Noch stärker als das Mobiltelefon schätzen die Teilnehmer jedoch die Fehler anderer ein: Wichtige Risiken sind aus Sicht der Fahrer das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer (73 Prozent), schlechte Straßen- (63 Prozent) und Sichtverhältnisse (61 Prozent) sowie Wildtiere (57 Prozent).

Als weitere Gefahrenquelle sieht rund die Hälfte der Befragten Sichtbehinderungen am eigenen Visier, etwas weniger nennen Autos (42 Prozent), landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Traktoren (42 Prozent) und größere Fahrzeuge wie LKWs (40 Prozent) als gefährliche Faktoren. Erst auf Platz sechs der Risiken räumt jeder zweite Studienteilnehmer ein, dass ihre eigenen Fahrfehler, wie das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Sicherheitsabstandes, ebenso ein Risiko darstellt. Das deckt sich mit offiziellen Statistiken des ADAC, nach denen 49 Prozent der Motorrad-Unfälle von den Fahrern selbst verursacht oder mitverschuldet werden.*

Motorradfahrer gut informiert über Risiken
„Wir finden es gut, dass deutsche Motorradfahrer die Risiken gut kennen und darauf achten. Die Mehrheit von ihnen legt viel Wert auf das Thema Sicherheit“, kommentiert Norbert Wulff, Vorstand des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. „Wer jetzt noch die eigenen Risiken berücksichtigt, ist auf dem richtigen Weg. Ob Smartphone als Ablenkung, die eigene, nicht angepasste Geschwindigkeit oder Überholmanöver – hier können Motorradfahrer selbst etwas für ihren Schutz tun und diese Risiken gar nicht erst entstehen lassen. Das kommt allen Verkehrsteilnehmer zugute, denn Sicherheit sollte immer das A und O sein.“

Die Top 10 der Risiken aus Sicht der Motorradfahrer

  1. Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer (73 Prozent)
  2. Schlechte Straßenverhältnisse, wie unebener Straßenbelag, schmale Straßen (63 Prozent)
  3. Schlechte Sichtverhältnisse, wie uneinsichtige Kreuzungen, Kurvenreiche Straßen (61 Prozent)
  4. Wildtiere (57 Prozent)
  5. Sichtbehinderung durch verschmutzes, beschlagenes oder nasses Viesier (55 Prozent)
  6. Eigene Fahrfehler, z.B. zu geringer Abstand, Nebeneinanderfahren (51 Prozent)
  7. Autos (42 Prozent)
  8. Landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Traktoren (42 Prozent)
  9. Größere Fahrzeuge wie LKWs (40 Prozent)
  10. Verrutschtes Gepäck (39 Prozent)

Auf weiteren Plätzen:

  1. Bedienen des Navigationsgeräts oder sonstiger Ausrüstung während der Fahrt (38 Prozent)
  2. Eigene Körpergröße (34 Prozent)
  3. Hunde oder Katzen (31 Prozent)
  4. Ablenkungen durch das Smartphone (29 Prozent)


Über die Umfrage
Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der Bilendi GmbH. An der repräsentativen Online-Befragung zwischen dem 11.04. und dem 13.04.2016 nahmen 1.000 deutsche Motorradfahrer teil.

*Quelle ADAC-Statistik: https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_5_3_Motorradfahrer_42809.pdf

DA Direkt ist eine Tochtergesellschaft der Zurich Gruppe in Deutschland mit Beitragseinnahmen (2017) von 303,7 Millionen Euro und rund 1,5 Millionen Versicherungsverträgen. Seit 40 Jahren nah dran. Heute ist DA Direkt einer der führenden Kfz-Direktversicherer in Deutschland und Teil der weltweit erfolgreichen Zurich Insurance Group. Fundiertes Versicherungswissen wird hier mit innovativem Vordenken der internationalen Unternehmensgruppe kombiniert – eine Garantie für moderne Versicherungsleistungen.

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